Sie haben gestern Abend vergessen, das Brot aus dem Gefrierschrank zu nehmen, und das Frühstück rückt näher. Gute Nachricht: Gefrorenes Brot kann direkt in den Ofen, ohne vorheriges Auftauen. Richtig gemacht, ist das Ergebnis fast wie frisch gebacken, mit knuspriger Kruste und weicher Krume.
Ganzes Brot: 20 bis 30 Minuten auf dem Rost
Heizen Sie den Ofen auf 175 bis 200 °C vor und legen Sie das Brot direkt auf den Rost, ohne Beutel und ohne Folie. Die Wärme taut das Brot von außen nach innen auf, und die Kruste trocknet und wird knusprig, während die Krume fertig auftaut. Ein gewöhnliches selbst gebackenes Brot von 750 Gramm braucht 20 bis 30 Minuten. Klopfen Sie leicht auf die Unterseite: Klingt es hohl, ist das Brot fertig. Lassen Sie es fünf Minuten auf einem Rost ruhen, bevor Sie es anschneiden, damit sich der Dampf in der Krume verteilt, statt zu entweichen.
Halbe Brote und halb aufgetaute Brote gehen schneller: Prüfen Sie nach einer Viertelstunde. Sind Sie unsicher, ob die Mitte aufgetaut ist, stecken Sie ein Bratenthermometer hinein: etwa 60 °C im Kern bedeutet durchgetaut und warm.
Brötchen und süße Hefebrötchen: 8 bis 12 Minuten
Gefrorene Brötchen sind die leichteste Aufgabe für den Ofen: 8 bis 12 Minuten bei 200 °C, direkt auf dem Rost, und sie sind wie frisch. Süße Hefebrötchen möchten Sie weicher, also geben Sie ihnen lieber 6 bis 8 Minuten bei 175 °C. Die ganze Routine für süßes Hefegebäck steht in der Anleitung, wie Sie süße Hefebrötchen, Plunder und Brötchen einfrieren.
Scheiben: Der Toaster übernimmt
Gefrorene Brotscheiben gehören nicht in den Ofen: Nehmen Sie den Toaster, gern zwei Durchgänge auf mittlerer Stufe. Frieren Sie das Brot fertig geschnitten ein, haben Sie jeden Morgen in drei Minuten Frühstück. Deshalb empfehlen wir, das Brot vor dem Einfrieren aufzuschneiden: Mehr dazu in Brot richtig einfrieren.
Die Fehler, die trockenes oder zähes Brot ergeben
Taut schnell auf, macht die Krume aber zäh und gummiartig, und steinhart, wenn sie abkühlt. Nur im Notfall benutzen, und das Brot sofort essen.
Dann liegt das Brot im kalten Ofen und schwitzt, während er aufheizt, und die Kruste wird ledrig statt knusprig.
175 bis 200 °C und viel Platz rund um das Brot ergeben gleichmäßiges Auftauen, knusprige Kruste und weiche Krume.
Planen Sie besser als gestern?
Die schonendste Methode ist nach wie vor, das Brot über Nacht langsam auf der Arbeitsplatte aufzutauen, am besten in dem Beutel, in dem es danach wohnen soll. Dann ist es zum Frühstück fertig, ohne dass der Ofen überhaupt läuft. Und Brot, das bei Zimmertemperatur aufgetaut wurde, kann problemlos wieder eingefroren werden, falls Sie es sich anders überlegen: Lesen Sie, wie Sie Brot richtig einfrieren.
Häufig gestellte Fragen
Kann gefrorenes Brot direkt in den Ofen?
Wie lange hält sich Brot im Gefrierschrank?
Soll das Brot im Ofen eingepackt sein?
Vom Gefrierschrank auf die Arbeitsplatte in den Brotbeutel
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