Woraus besteht Backpapier? Und verträgt es 250 Grad?

Vokshus bivokspapir i bomull og bivoks, sett med tre ark

Es liegt in jeder Fettpfanne, aber nur wenige wissen, was es eigentlich ist: das Backpapier. Ist es Plastik? Wachs? Reine Zellulose? Und warum stehen 220 Grad auf der Packung, wenn die Pizza 250 will? Hier sind die Antworten.

Kurze Antwort: Backpapier ist Papier aus Zellulose mit einer hauchdünnen Schicht Silikon, die es antihaftend und hitzebeständig macht. Die meisten Rollen vertragen 220 bis 250 °C: Schauen Sie auf die Packung. Es kann bei niedriger Temperatur ein paar Mal wiederverwendet werden, gehört am Ende aber in den Restmüll, nicht ins Altpapier.

Papier plus Silikon

Das Grundmaterial ist gewöhnliches Zellulosepapier, oft pergamentbehandelt, damit die Fasern sich verdichten. Danach bekommt das Papier auf beiden Seiten eine extrem dünne Schicht Silikon. Silikon ist chemisch stabil und sorgt dafür, dass Teig, Käse und Zucker nicht haften bleiben. Es ist dasselbe Material wie in Backmatten und Muffinformen aus Silikon, nur in viel dünnerer Schicht. Ohne das Silikon würden die Brötchen am Papier kleben, so wie sie es auf gewöhnlichem Butterbrotpapier tun.

Verträgt es 250 Grad?

Die meisten Backpapiere sind für 220 °C gekennzeichnet, manche für 250. Über der Grenze fängt das Papier bei normalem Gebrauch nicht Feuer, aber es wird spröde, dunkelt nach und kann Rauch abgeben, besonders dort, wo es über das Blech hinausragt. Wollen Sie Pizza bei 275 bis 300 °C backen, lassen Sie das Papier weg: Legen Sie die Pizza direkt auf den Backstahl oder das heiße Blech. Eine Faustregel: Schneiden Sie Papier, das über den Rand hinausragt, immer ab, denn die freien Zipfel verbrennen zuerst.

Kann Backpapier wiederverwendet werden?

Ja, ein Bogen, auf dem nur Brötchen oder Brot gelegen haben, verträgt gern noch zwei oder drei Runden bei derselben Temperatur. Wechseln Sie, wenn das Papier dunkel, fettig oder spröde ist. Wollen Sie ganz vom Einwegpapier weg, gibt es Backmatten aus Silikon, die jahrelang halten: siehe Alternativen zu Backpapier.

Wohin damit?

In den Restmüll. Die Silikonschicht macht das Papier für das Altpapier ungeeignet, und im Kompost baut es sich nicht ab. Das gilt auch für gebrauchtes Butterbrotpapier und Wachspapier mit Paraffinschicht. Bienenwachstücher ohne synthetische Zusätze sind die Ausnahme in der Familie: Sie können zerschnitten und kompostiert werden, wenn sie verschlissen sind, siehe Pflege von Bienenwachstüchern.

Backpapier für den Ofen, Bienenwachstuch für alles Kalte

Die beiden werden ständig verwechselt, aber die Arbeitsteilung ist einfach: Das Backpapier verträgt die Hitze und gehört zum Backen, das Bienenwachstuch formt sich um kaltes Essen und wird ein Jahr lang wiederverwendet. Der ganze Dreiervergleich steht in Backpapier, Wachspapier oder Bienenwachstuch.

Häufig gestellte Fragen

Ist Plastik im Backpapier?
Nein, kein Plastik im üblichen Sinn: Die Beschichtung ist Silikon, das bei Backtemperatur stabil bleibt. Das Papier darunter ist reine Zellulose.
Was passiert, wenn Backpapier zu heiß wird?
Es dunkelt nach, wird spröde und kann rauchen, zuerst an den Zipfeln, die über das Blech hinausragen. Schneiden Sie das Papier nach dem Blech zu und halten Sie sich an die Temperatur auf der Packung.
Darf Backpapier in den Kompost?
Nein, die Silikonschicht baut sich nicht ab. Backpapier gehört in den Restmüll. Verschlissene Bienenwachstücher ohne synthetische Zusätze können dagegen kompostiert werden.

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  • Wiederverwendbar für ca. 12 Monate
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  • Mit kaltem Wasser abwaschbar
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  • Am Ende kompostierbar