Der Sauerteigstarter ist ein Haustier, das in einem Glas wohnt: Er will gefüttert werden, und er hat seine eigene Meinung dazu, wann. Hier ist die Fütterungsroutine, die ihn munter hält, in einfachen Mengen gemessen, und die Antwort darauf, was Sie tun, wenn Sie eine Weile nicht backen.
Die Grundroutine: wegwerfen, füttern, warten
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1Den größten Teil wegwerfen
Behalten Sie etwa einen Esslöffel Starter, der Rest kommt weg oder in einen Waffelteig. Ohne das Wegwerfen wird der Starter sauer und schlapp, weil das Futter nie ausreicht.
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2Mit gleichen Teilen Mehl und Wasser füttern
50 Gramm Mehl und 50 Gramm lauwarmes Wasser sind eine praktische Haushaltsdosis. Gut umrühren, die Ränder abschaben, den Deckel locker auflegen.
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3Warten, bis er sich verdoppelt hat
Bei Zimmertemperatur dauert das meist 4 bis 8 Stunden. Ein Starter, der sich verdoppelt und Blasen wirft, ist bereit zum Backen. Fällt er wieder zusammen, ist er erneut hungrig.
Wie oft denn nun wirklich?
Auf der Arbeitsplatte: jeden Tag. Zimmertemperatur sorgt für hohe Aktivität, und dann braucht der Starter täglich Futter, am besten immer zur selben Zeit. Das ist der Rhythmus für alle, die mehrmals pro Woche backen.
Im Kühlschrank: einmal pro Woche. Die Kälte bremst das Tempo, deshalb hält eine wöchentliche Fütterung den Starter am Leben. Nehmen Sie ihn am Tag vor dem Backen heraus und geben Sie ihm eine oder zwei Fütterungen bei Zimmertemperatur, dann ist er wieder voll in Form. Alles zur Lagerung steht in Sauerteigstarter: Aufbewahrung und Fütterung.
Eine graue oder bräunliche Wasserschicht oben ist nur ein Zeichen von Hunger: Gießen Sie sie ab oder rühren Sie sie ein, und füttern Sie wie gewohnt. Ein rosa oder oranger Schimmer dagegen ist ein Stoppzeichen: Dann wird der Starter weggeworfen.
Kann man Sauerteigstarter einfrieren?
Ja. Frieren Sie einen gut gefütterten Starter in einer kleinen Dose ein, dann überlebt er monatelang. Das Aufwecken dauert meist zwei bis vier Tage mit täglichen Fütterungen, bis er wieder voll in Form ist. Frieren Sie deshalb nie Ihre einzige Portion kurz vor dem geplanten Backen ein. Noch sicherer ist das Trocknen: Streichen Sie eine dünne Schicht Starter auf ein Backpapier, lassen Sie sie bei Zimmertemperatur trocknen, und bewahren Sie die Flocken in einem dichten Glas auf. Getrockneter Starter hält Monate und sogar Jahre und wird auf dieselbe Weise geweckt.
Vom Starter zum fertigen Brot
Ist der Starter munter, ist der Weg kurz zu einem Brot, das sich lange hält: Die Säure des Sauerteigbrots bremst sowohl Schimmel als auch das Austrocknen, siehe Hefegebäck oder Sauerteig. Probieren Sie gern unsere rustikale Boule, und lesen Sie, wie Sauerteigbrot aufbewahrt wird, damit die Woche mit gutem Brot beginnt und endet.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft soll ich den Sauerteigstarter füttern?
Was bedeutet die Wasserschicht oben?
Kann ich Sauerteigstarter einfrieren?
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