Sauerteigstarter füttern: wie oft, wie und kann man ihn einfrieren?

Hjemmebakt surdeigsbrød legges i en Vokshus brødpose

Der Sauerteigstarter ist ein Haustier, das in einem Glas wohnt: Er will gefüttert werden, und er hat seine eigene Meinung dazu, wann. Hier ist die Fütterungsroutine, die ihn munter hält, in einfachen Mengen gemessen, und die Antwort darauf, was Sie tun, wenn Sie eine Weile nicht backen.

Kurze Antwort: Ein Starter auf der Arbeitsplatte wird jeden Tag gefüttert: Alles bis auf einen Esslöffel wegwerfen und gleiche Teile Mehl und Wasser einrühren, zum Beispiel 50 Gramm von jedem. Steht er im Kühlschrank, reicht eine Fütterung pro Woche. Soll er eine lange Pause machen, kann er getrocknet oder eingefroren werden.

Die Grundroutine: wegwerfen, füttern, warten

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    Den größten Teil wegwerfen

    Behalten Sie etwa einen Esslöffel Starter, der Rest kommt weg oder in einen Waffelteig. Ohne das Wegwerfen wird der Starter sauer und schlapp, weil das Futter nie ausreicht.

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    Mit gleichen Teilen Mehl und Wasser füttern

    50 Gramm Mehl und 50 Gramm lauwarmes Wasser sind eine praktische Haushaltsdosis. Gut umrühren, die Ränder abschaben, den Deckel locker auflegen.

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    Warten, bis er sich verdoppelt hat

    Bei Zimmertemperatur dauert das meist 4 bis 8 Stunden. Ein Starter, der sich verdoppelt und Blasen wirft, ist bereit zum Backen. Fällt er wieder zusammen, ist er erneut hungrig.

Wie oft denn nun wirklich?

Auf der Arbeitsplatte: jeden Tag. Zimmertemperatur sorgt für hohe Aktivität, und dann braucht der Starter täglich Futter, am besten immer zur selben Zeit. Das ist der Rhythmus für alle, die mehrmals pro Woche backen.

Im Kühlschrank: einmal pro Woche. Die Kälte bremst das Tempo, deshalb hält eine wöchentliche Fütterung den Starter am Leben. Nehmen Sie ihn am Tag vor dem Backen heraus und geben Sie ihm eine oder zwei Fütterungen bei Zimmertemperatur, dann ist er wieder voll in Form. Alles zur Lagerung steht in Sauerteigstarter: Aufbewahrung und Fütterung.

Eine graue oder bräunliche Wasserschicht oben ist nur ein Zeichen von Hunger: Gießen Sie sie ab oder rühren Sie sie ein, und füttern Sie wie gewohnt. Ein rosa oder oranger Schimmer dagegen ist ein Stoppzeichen: Dann wird der Starter weggeworfen.

Kann man Sauerteigstarter einfrieren?

Ja. Frieren Sie einen gut gefütterten Starter in einer kleinen Dose ein, dann überlebt er monatelang. Das Aufwecken dauert meist zwei bis vier Tage mit täglichen Fütterungen, bis er wieder voll in Form ist. Frieren Sie deshalb nie Ihre einzige Portion kurz vor dem geplanten Backen ein. Noch sicherer ist das Trocknen: Streichen Sie eine dünne Schicht Starter auf ein Backpapier, lassen Sie sie bei Zimmertemperatur trocknen, und bewahren Sie die Flocken in einem dichten Glas auf. Getrockneter Starter hält Monate und sogar Jahre und wird auf dieselbe Weise geweckt.

Vom Starter zum fertigen Brot

Ist der Starter munter, ist der Weg kurz zu einem Brot, das sich lange hält: Die Säure des Sauerteigbrots bremst sowohl Schimmel als auch das Austrocknen, siehe Hefegebäck oder Sauerteig. Probieren Sie gern unsere rustikale Boule, und lesen Sie, wie Sauerteigbrot aufbewahrt wird, damit die Woche mit gutem Brot beginnt und endet.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft soll ich den Sauerteigstarter füttern?
Jeden Tag bei Zimmertemperatur, einmal pro Woche im Kühlschrank. Nehmen Sie ihn heraus und geben Sie ihm vor dem Backen eine oder zwei Fütterungen bei Zimmertemperatur.
Was bedeutet die Wasserschicht oben?
Dass der Starter hungrig ist. Gießen Sie die Flüssigkeit ab oder rühren Sie sie ein, und füttern Sie wie gewohnt. Eine rosa oder orange Farbe dagegen ist ein Zeichen, dass er weggeworfen werden muss.
Kann ich Sauerteigstarter einfrieren?
Ja, für Monate. Rechnen Sie mit zwei bis vier Tagen täglicher Fütterung, bis er wieder voll in Form ist. Das Trocknen ist eine noch robustere Alternative für die lange Lagerung.

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